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Griechenland braucht Hilfe, nur welche ist sinnvoll?

#1 von Gelöschtes Mitglied , 06.05.2010 13:07

Hallo zusammen,

Über Griechenland kreist der Pleitegeier, denn der griechische Staat ist bankrott.Aber warum?

Zitat
Der Notfall tritt ein
Der Fall der Fälle kommt wohl schneller als gedacht. In Athen muss die Regierung auf den Notfallplan zurückgreifen und die EU um Hilfe bitten. Die gigantische Belastung durch die hohen Zinsen für die Altschulden frisst den griechischen Staatshaushalt derzeit auf.
weiterlesen kann man hier: http://www.n-tv.de/wirtschaft/De...817453.html



Jetzt wollen die EU Staaten helfen:

Zitat
Kabinett beschließt Griechenland-Hilfe

Die Bundesregierung hat grünes Licht für die deutschen Finanzhilfen für Griechenland gegeben. Am Freitag sollen Bundestag und Bundesrat den 22,4 Milliarden Euro zustimmen. Die Opposition stellt für ihr Ja weiter Bedingungen. Sie will die Banken an dem Hilfspaket beteiligen.
Die Bundesregierung hat die deutsche Griechenland-Hilfe auf den Weg gebracht. Das Kabinett verabschiedete auf einer Sondersitzung einen entsprechenden Gesetzentwurf.

Die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) soll Griechenland in diesem Jahr einen Kredit von 8,4 Milliarden Euro geben. Für diese Summe bürgt die Bundesrepublik. Insgesamt soll sich Deutschland in den kommenden drei Jahren mit bis zu 22,4 Milliarden an dem Rettungspaket für Griechenland beteiligen. Das Gesetz soll im Eilverfahren bis Freitag von Bundestag und Bundesrat beschlossen werden.
weiterlesen kann man hier: http://www.mdr.de/nachrichten/7297435.html



Die Frage die sich stellt, ist doch, wie sinnvoll ist sowas, denn klar ist doch, das der Euro für viele Länder zu früh kam, übrigens auch für Deutschland.Darüber hinaus, denke ich, sind die Griechen teilweise mitschuld, denn wenn man sich Steuern entgehen lässt, und vieles schwarz nebenbei laufen lässt, darf man sich nicht wundern.Viele Yachtbesitzer, deren Yachten in griechischen Häfen liegen, zahlen Ihre Steuern dafür im Ausland.Kurzum: Ich finde die reichen Griechen sollten zuerst zur Kasse gebeten werden, und was für Ihr Land tuen.Und die Politiker, die das zugelassen haben, das der Staat pleite geht, sollten geschlossen Ihren Hut nehmen.Oder?Allerdings muss man auch feststellen, das Griechenland in die EWU aufgenommen wurde, obwohl es die Voraussetzungen zur Aufnahme nicht erfüllt hat.Aber noch mehr frag ich mich, wie reich muss Deutschland sein, das man mal eben 8,4 Millarden Euro und weitere 22,4 Millarden Euro geben kann, wo im eigenen Lande das Geld überall fehlt? Was denkt Ihr??

Gruß Robert


RE: Griechenland braucht Hilfe, nur welche ist sinnvoll?

#2 von Jürgen , 06.05.2010 17:11

Ich denke, mit der D-Mark ginge es uns heute bedeutend besser.

 
Jürgen
Beiträge: 428
Registriert am: 02.10.2006


RE: Griechenland braucht Hilfe, nur welche ist sinnvoll?

#3 von Gelöschtes Mitglied , 06.05.2010 19:17

Ich sage nicht viel dazu ,ich finde es nur krass das soviel geholfen wir und hier
ist soviel Armut,da wird nur überall gekürzt oder alles teurer.
Von meiner Mam weiß ich das die Griechen teilweise so tun als ob nichts wäre ,sie feiern wie immer.
Sie wohnt ja teilweise dort und sie sagt selber es ist nicht mehr schön dort, sie überlegen
ihre Wohnung dort zu verkaufen.
Finde es auch schlimm was dort zur Zeit passiert weil sie den Gürtel enger schnallen müssen.
Und auch mit den Renten ab wann sie dort gehen ist doch ein Witz und hier soll man bis 67 Arbeiten.
Das reicht!!


RE: Griechenland braucht Hilfe, nur welche ist sinnvoll?

#4 von Gelöschtes Mitglied , 07.05.2010 13:30

Ich respektiere jedes Land und seine Kultur, denn darum geht es hier nicht.

Es geht um die Korruption, die in manchen Ländern stärker auftritt oder bekannt ist als in anderen.
Auch in Deutschland gibt es Korruption, nur wird sie nicht so offensichtlich.

Die Reichen haben es überall leichter, Steuern zu hinterziehen und ihr Geld ins Ausland zu bringen.
Sie kennen die Tricks und Kniffe, haben ihre Leute dazu. Und sie werden oft nur erwischt, wenn
"einer von ihnen" die anderen anzeigt.

Die mittelständischen Unternehmen und die kleinen Leute müssen zurückstecken und sollen sparen,
während sich die Oberen Zehntausend sich einen ins Fäustchen lachen.

So wird es wohl immer bleiben - ob in Griechenland, Russland, China oder auch hier in Deutschland.

Die gegenseitige Hilfe finde ich aber sehr wichtig, denn auch wir wären froh, wenn wir in einer Notlage
von anderen Staaten finanzielle und humanitäre Unterstützung erhalten würden.

Allerdings begreife ich auch nicht, woher das ganze Geld kommen soll bzw. wenn es schon da ist, wer
es "gestiftet" hat. Haben wir nun Rücklagen oder nicht? Vor der Wahl wird viel geredet ...


   


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